Nachdem der diesjährige Urlaub auf der alten Mühle nur einwöchig geplant war, fiel der Termin auf die Woche vor Silvester.
Schneetechnisch sieht es da ja eigentlich immer relativ beschissen aus, wir haben aber trotzdem versucht was draus zu machen und haben einige sehr spaßige Tage am Berg verlebt. Die ersten 2 Tage an denen wir uns wirklich aufs Fotos machen konzentrierten waren wir mit Simon (Günther) unterwegs, den hatten wir durch Zufall am ersten Tag am Diedams getroffen und luden ihn auf eine neue Runde am 2ten Tag in Damüls ein. Während Simon und ich (Christoph) die Canyons am Diesellift( (Diedams) zerstörten begab sich FotographenFlo in andere Sphären und grub sich ein 1m tiefes Loch in den Schnee um eine Besseres Framing für sein Foto zu bekommen. Da kann es dann auch mal passieren das man in der Landung Bekanntschaft mit Flo macht, obwohl man vom Inrun aus nichts als seine Stimme ausmachen konnte. Da Flo und ich uns im Damülser Hinterland und insbesonders an den neuen Liften nicht auskannten, machten wir mit Simon als Führer eine wunderbare Tour durch bekanntes, sowie unbekanntes Terrain, wobei auch einige Bilder entstanden sind.

Die nächsten 2 Tage wurden die Finger komplett vom Foto und Filmequipment gelassen und wir boardeten boardig was das Zeug hielt. Am 31 wurde dann spontan doch noch der euch wahrscheinlich noch vom letzten jahr bekannte Drop in Angriff genommen und zusammen mit Felix bis aufs äusserste abgeboardet.

Am ersten Januar waren wir, wie wahrscheinlich der Rest der Welt, etwas verkatert, konnten uns aber trotzdem aufraffen für einen Halbtag nochmal hochzufahren um uns bei Sonnenschein 3 Stunden die Pisten am Diedams runter zu prügeln.

Der Nächste Tag begann mit weniger Kater, dafür aber mit mehr Nebel, welcher sich in Damüls fast bis zu den untersten Liften vorkämpfte und es uns unmöglich machte irgendwo ins Hinterland zu steppen. Selbst das Liftfahren wurde zum Erlebnis und so schaffte es Flo seinen Fotorucksack aka. “der Panzerschrank” im Sessellift am Sunnegg so einzuhängen, das sich der selbige nach Flos Ausstieg ohne ihn im Lift wieder auf den Weg in Richtung Tal machte. Flos Gemüt war dadurch nicht aufzubringen und er reagierte mit nichts als einem: “oh mein Rucksack”. Wäre der Liftboy nicht so aufmerksam gewesen könnten wir wahrscheinlich heute noch Flos Panzerschrank auf der Rundfahrt am Sunnegg betrachten. Wegen der extrem tiefen Nebelgrenze machten wir uns auf an den tiefst gelegentsten Spot in Damüls den wir gefunden hatte. Die Entstehung des Spots ist uns bis heute ein Mysterium, die Natur macht eben was sie will. Die Entstehung der blauen Eisklötze war uns aber in erster Linie Pups und ich konzentrierte mich mit Arne mehr darauf diese in irgendeiner Art zu bearbeiten. Hier lassen wir die Bilder für sich sprechen, ich hab keine Lust mehr zu schreiben, da mein Arm schmerzt. Wie es Dazu kam werdet ihr im nächsten Post erfahren.

bis dahin
peace out
euer lieblings Boarda Christoph

PS: Wir freuen uns immer über likes, Kommentare und Anregungen. So ein Beitrag wie dieser ist immer ne Menge Arbeit ;-)

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